Bewusstheit


Weckruf der Evolution - von Claus Eurich

weckruf-300b.jpg

Wenn wir einen tieferen Sinn in der Evolution erkennen und verstehen wollen, dann liegt es nahe, ja ist es unvermeidbar, die Phänomene des Gegenwärtigen aus einer besonderen Perspektive zu betrachten.

Handelte es sich beim Menschen um ein reines Zufallsprodukt im endlosen und unerschöpflichen kosmischen Spiel, dann wäre die Analyse des sich gerade vollziehenden Geschehens einfach. Homo Sapiens, wie wir uns selber gerne verklärend nennen, widerstrebt in hoher Konsequenz den in ihm ausgebildeten Anlagen. Egozentrik, Vermehrungsdrang, Gier und Trägheit unterdrücken das vorhandene Entwicklungs- und Reifepotential. Und so nähert sich die Menschheit dem, was auch keiner Kultur erspart bleibt, die sich nicht in Abständen grundlegend wandelt…ihrem selbst verschuldeten Verschwinden. Sie erntet, was sie selber gesät hat, in dem sie die Gesetze des Seins und Werdens zwar verstand, sie aber nicht in Lebenspraxis umsetzte.

Trauen wir uns jedoch, einen grundlegend anderen Blick zu richten, verändert sich auch die Analyse.

Weiterlesen...


Charles Eisenstein zu den Amazonas-Bränden

Charles Eisenstein weist in seinem aktuellen Beitrag darauf hin, dass die Emotionalität der Amazonas-Feuer auch eine Falle sein kann, dass wir uns in Schuldzuweisungen, Wut oder Verzweiflung verlieren (und dass das nicht hilfreich ist, z.B. für unsere Kreativität als „Change Agents“).

Er sagt: „Die Denkweise, die diese Erde zerstört hat, und die Denkweise, die Verzweiflung erzeugt, ist wirklich die gleiche: Das separate Selbst in einer Welt anderer Menschen, die mit Gewalt interagieren, um Veränderungen in einem mechanischen, toten Universum herbeizuführen, in dem nichts, was ich tue, ausreichen könnte.“

„Der Wandel, von dem ich auf der tiefsten Ebene spreche, ist eine Veränderung des Herzens. Es ist eine Änderung der Wahrnehmung.“

Eisenstein spricht von dem Vertrauen in das „morphogenetische Feld“, dass kleine Dinge, die wir weit weg vom Regenwald tun, sehr wohl eine Wirkung auf’s Ganze haben.